Ein lesenswerter Artikel über IMIB e.V. in der aktuellen Ausgabe der InZeitung

Ein lesenswerter Artikel über IMIB e.V. in der aktuellen Ausgabe der InZeitung

In der neuen Ausgabe der InZeitung befassen wir uns mit der Frage, warum Herkunftssprachen als Bildungsressource besonders wichtig sind. Im Fokus steht u.a. die bildungspolitische Diskussion, die wir Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Migrant_innenbeirat der Stadt Freiburg angeregt haben. Hiefür haben wir eine Fachtagung organisiert, an der zahlreiche Akteure aus Forschung, Bildungsverwaltung und Politik sowie Vertreter vieler Migrantenorganisationen und Schulen für Herkunftssprachen dabei waren. Im Mittelpunkt der Diskussion waren die rund 30 Prozent der Kinder aus Freiburg, die von Geburt auf mehrsprachig aufwachsen und mit zahlreichen Hürden im Bildungssystem zu kämpfen haben. Die gesamte Ausgabe der InZeitung finden Sie unter: https://inzeitung.de/archiv/inzeitung36.php

Ein Land – viele Sprachen: Die Zukunft des herkunftssprachlichen Unterrichts

Ein Land – viele Sprachen: Die Zukunft des herkunftssprachlichen Unterrichts

Jedes Kind und jeder Mensch hat Recht seine Erstsprache oder die Sprache, die in seiner Familie gesprochen wird, zu erlernen. Der Unterricht in der Familien- bzw. Herkunftssprache wird herkunftssprachlicher Unterricht (HSU, auch muttersprachlicher Unterricht) genannt.
In zehn deutschen Bundesländern ist der HSU bereits als Schulfach anerkannt, in BW dagegen ist der HSU in der alleinigen Verantwortung der Herkunftsländer.

Welche Vorteile hat der HSU und wie trägt er zu einer besseren Integration, besseren Bildungschancen und einer höheren Anerkennung der gelebten Mehrsprachigkeit bei?

Wie können wir den HSU vor Ort in Freiburg unterstützen? Und wie können wir Freiburger Samstagsschulen für Familiensprachen – untereinander und zu deutschen Einrichtungen -vernetzen, so dass der Bildungsdialog zum Thema „Mehrsprachigkeit“ stärker und effizienter wird?